Archiv für Januar 2015

Grafschafter Neonazis bei der HoGeSa-Kundgebung in Hannover

Eigentlich wollten Cindy Heiduczek und Patrick Smit aus Nordhorn auch schon am 26.10.2014 nach Köln fahren, um zusammen mit anderen Nazis, rechten Hools, Dummdeutschen und anderen Idioten gegen SalafistInnen zu demonstrieren. Aber leider kam die Arbeit dazwischen [Klick mich!], sodass daraus nichts wurde. Aber am 15.11.2014 wurde sich Zeit genommen, eine Fahrgemeinschaft mit zwei Nazis aus Emsbüren [Klick mich!] gemacht und nach Hannover gefahren. Dort fand eine Kundgebung der „Hooligans gegen Salafisten“ statt. Dieses „gegen Salafisten“ dient allerdings nur als Vorwand, um allgemein gegen Migrant_innen, asylsuchende Menschen und alle anderen, die in einer „deutschen Volksgemeinschaft“ keinen Platz haben, zu hetzen.


v.l.n.r.: Cindy Heiduczek, Patrick Smit (beide Nordhorn), Thomas Berger, Stefanie Frese (beide Emsbüren)

Kam es am 26.10.2014 in Köln noch zu gewollten Ausschreitungen seitens der „HoGeSa“, war dies am 15.11.2014 in Hannover schon nicht mehr so. Dies hat wahrscheinlich u.a. damit zu tun, dass es im Vorfeld strenge Auflagen der Polizei gab. Diese haben auch dazu geführt, dass nur noch knapp die Hälfte der DemonstrationsteilnehmerInnen aus Köln anwesend waren.

„HoGeSa“ wie auch „PEgIdA“ (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) ist ein widerlicher Versuch von rechtsaußen die teils schon rassistische Mitte der Gesellschaft zu Mobilisieren. Durch die Medien geschürte Angst vor den „Fremden“, seien es nun Flüchtlinge oder Zuwanderer_innen, und die mangelhafte Differenzierung von Islam und Fundamentalismus leisten dabei gute Beihilfe. So gelingt es immer mehr Menschen auf die Straße zu bringen, die ihre induzierte „Meinung“ kundtun wollen. Dies führt u.a. dazu, dass sich Nazis dazu ermutigt fühlen weitere Anschläge auf Flüchtlingsheime oder Personen zu verüben. All das nimmt Ausmaße an, die an die 1990er Jahre in Deutschland erinnern. Die Pogrome in Rostock-Lichtenhagen, Mölln oder Hoyerswerda waren die Folge. Es ist ein inakzeptabler Zustand, dem wir alles entgegensetzen müssen, was wir haben.

Gegen Rassismus!
Gegen religiösen Fundamentalismus!